Viehtrieb in Tuschetien V – Von Omalo nach Kisho

Der zweite Tag unserer großen Wanderung über den Abano-Pass beginnt mit der Erkenntnis, dass zwei Dinge weg sind: Das schöne Wetter und der Hirte mit seinen Schafen. Es hat über Nacht begonnen zu regnen, und als wir fertig sind mit dem Frühstück, ist unser Schäfer längst über alle Berge. Für uns ist das die Gelegenheit für einen sehr geruhsamen Tag. Die Strecke nur 11 km, und wieder Festungen, Wehrtürme, tolle Landschaften. Am Wegesrand die Schewerdnadse-Quelle, und Zeit um einen Geocache zu suchen bleibt auch.
Am frühen Nachmittag beziehen wir unser Quartier, für das Abendessen wird eine Ziege geschlachtet und frisch zubereitet, dazu gibt es hausgemachte georgische Chinkali und viel Wein. Der Abend ist kurz, denn am nächsten Morgen werden wir früh aufbrechen, um wieder zu unseren Schafen aufzuschließen und mit ihnen den 2926m hohen Abano-Pass zu bezwingen.

Aufgenommen am 01.Oktober 2013, Canon EOS 7d mit Canon EF-S 18-135mm

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